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Staupe ist eine gefährliche Krankheit der Hunde. Ursachen, Symptome und Behandlung

Die Staupe ist eine hochansteckende und gefährliche (oft tödliche) Hundekrankheit, die durch das CDV (Canine Distemper Virus), das zur Familie der Paramycsoviren gehört, verursacht wird. Eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Staupe spielt die entsprechende Prävention.

Die Staupe ist bei Hunden, Marder und Waschbären weit verbreitet. Tiere können sich zwischen den einzelnen Arten infizieren, so dass Hunde, die außerhalb der Stadt leben, besonders anfällig für Krankheitserreger sind. Welpen über 6 Wochen - noch nicht geimpft, aber bereits ohne die von der Mutter erhaltenen Antikörper - sind am häufigsten krank. Allerdings kann die Staupe einen Vierbeiner in jedem Alter berühren, unabhängig von Rasse und Geschlecht. Der Mensch ist immun gegen das Virus und kann sich nicht durch sein Haustier infizieren.

Die Staupe kann einen Vierbeiner in jedem Alter berühren, unabhängig von Rasse und Geschlecht.

Die Staupe - was ist das für eine Krankheit?

Das Staupevirus wird meist direkt, als Tröpcheninfektion, übertragen (auch ein geheilter Hund kann sich noch etwa 13 Monate lang infizieren). Man kann die Staupe auch über die Nahrung und, bei trächtigen Hündinnen, über die Plazenta anstecken. Da CDV gegen Umwelteinflüsse resistent ist, kann es sogar einige Tage außerhalb des Körpers des Trägers überleben, indem es indirekt durch Gegenstände (z.B. auf Schuhen) übertragen wird.

Wenn das Staupevirus in den Körper des Tieres eindringt, vermehrt es sich schnell, greift zunächst die lymphatischen Organe an und schwächt das Immunsystem stark. Mit der Zeit erreicht CDV andere Organe - Magen-Darm, Atemwege, Harnwege und Nerven. Daher sind die Symptome der Staupe sehr unterschiedlich.

Die Symptome der Staupe und ihre Formen

Die Staupe beginnt in der Regel mit einem plötzlichen Temperaturanstieg (bis zu 41°C). Charakteristisch ist, dass im Anfangsstadium der Krankheit das Fieber für einige Tage verschwindet und dann wieder ansteigt. Die Entwicklung anderer Symptome hängt von der Form der Krankheit ab, d.h. welche Organe am meisten unter dem Virenbefall leiden werden.

Es werden folgende Arten der Staube unterschieden:

  • Mit Entzündungsanzeichen, mit hohem Fieber, Durchfall, Nasen- und Bindehautsekret, Tierapathie - tritt im ersten Stadium der Erkrankung auf;
  • Mit Atemwegserkrankungen (pulmonal), mit einem reichen Nasensekret (serös, eitrig oder blutig), Husten, Atemnot - es kann zu Bronchitis oder Lungenentzündung und sogar zum Kreislaufkollaps führen;
  • Mit gastrointestinalen Symptomen, verbunden mit Gastroenteritis, begleitet von Erbrechen, Durchfall - führt zu starker Dehydrierung und Auszehrung;
  • Mit nervenbezogenen Anzeichen, mit Symptomen wie Lähmung, Nystagmus, Muskelzittern, nervösen Tics, Inkontinenz von Urin und Stuhl, Bewegungsunfähigkeit, Demenz, Epilepsie - die neurologischen Schäden sind dauerhaft und nicht behandelbar;
  • Mit Anzeichen der Augenerkrankungen mit Bindehautentzündung mit starkem eitrigen Erguss, Tränenfluss, Photophobie, Iris- oder Sehnerventzündung - kann zu Ulzerationen und Perforation der Hornhaut bis hin zur Erblindung führen;
  • Mit Hautsymptomen, die sich durch eitrige Bläschen (die nach dem Trocknen zu Schorf werden) auf der Haut des Bauches, der Innenseite der Oberschenkel, der Lippen, im Bereich der Augen, der Ohrmuscheln und der Nasenlöcher äußert - es kann z.B. zu einer Entzündung des Gehörgangs führen.

Seltene Formen der Staupe sind:

  • Enzephalitis bei alten Hunden (eine Form von nervenbezogenen Staupe, die durch das Virus hervorgerufen wird, überlebte im zentralen Nervensystem nach der Krankheit von vor Jahren), die Bewegungsstörungen, Demenz, Blindheit verursacht;
  • Krankheit der harten Pfoten, die sich durch Verdickung, Austrocknung und Risse in den Pfotenballen und im Nasenbereich äußert.

Im Verlauf der Krankheit kann eine Form der Staupe in eine andere übergehen. Sie treten oft gleichzeitig auf. Die Ausnahme ist die nervenbezogene Staupe, die immer getrennt verläuft.

Die Staupe beginnt in der Regel mit einem plötzlichen Temperaturanstieg (bis zu 41°C).

Behandlung und Prävention von Staupe

Die Behandlung der Staupe ist schwierig, die Sterblichkeitsrate der infizierten Tiere beträgt bis zu 80%. Es gibt keine gezielten Präparate gegen diese Krankheit oder ein spezielles Behandlungsschema. Die Therapie soll in erster Linie die Symptome der Krankheit lindern und das Immunsystem des Hundes stärken. Je nach Form der Staupe können Antibiotika, Vitaminpräparate, Glucose-Tropfen, Spülungen, Antiemetika, Augentropfen, krampflösende Präparate verwendet werden. Die Behandlung muss unter der Kontrolle eines Tierarztes erfolgen.

Die effektivste Form der Bekämpfung der Krankheit ist die Vorbeugung durch regelmäßige Impfungen Ihres Hundes. Tierärzte bieten in der Regel einen Mehrkomponenten-Impfstoff an, der den Vierbeiner auch vor anderen Krankheiten (z.B. Parvovirus) schützt. Die erste Dosis wird an 6-7 Wochen alte Welpen verabreicht. Die Impfung wird dann zweimal im Abstand von 3-4 Wochen wiederholt. Dann muss der Hund jedes Jahr geimpft werden.

Szymon Wiszcz