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Zecke bei einem Hund - Symptome, Behandlung und Entfernung. Tipps

Bis vor einigen Jahren wurden Zecken mit Spaziergängen in den Wald in Verbindung gebracht. Doch selbst in den Großstädten hören immer mehr Menschen von Zeckenplagen. Deshalb muss man sich in diesem Bereich sehr um seine vierbeinigen Tiere kümmern.

Zecken bei einem Hund verursachen Krankheiten, deren Symptome für den Besitzer nicht immer offensichtlich sind. Nach jedem Spaziergang sollten die Haare des Haustiers überprüft werden, um die Anwesenheit des Parasiten auszuschließen. Eine Zecke kann sehr klein und kaum wahrnehmbar sein, umso mehr lohnt es sich, die Zeit zu widmen, um die Gesundheit unseres Tieres zu schützen.

Derzeit sind Zecken praktisch überall zu finden, nicht nur in Wäldern oder Wiesen. Der Hund sollte das ganze Jahr über geschützt sein.


Zecke bei einem Hund - Auswirkungen und Symptome

Zecken bleiben normalerweise von März bis Oktober besonders aktiv, aber aufgrund der nicht sehr strengen Winter sind Hunde das ganze Jahr über zunehmend ihren Bissen ausgesetzt. Zecken mögen dunkle und feuchte Stellen, deshalb sollte man sie unter dem Kragen, Achselhöhle, zwischen den Fingern oder an den Ellenbogen suchen.

Eine Komplikation im Zusammenhang mit einem Zeckenstich, kann eine Infektion sein. Es gibt mehrere Varianten, aber die meisten von ihnen äußern sich in Fieber, Apathie, Magenproblemen oder Gelenkschmerzen

Eine der ernsthaften Krankheiten ist die Babesiose. Unbehandelt kann sie zum Tod führen. Sie tritt 1 bis 3 Wochen nach dem Stich auf. Die Symptome sind: hohes Fieber, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder sogenannter "rostiger Urin".

Die Lyme-Borreliose ist die bekannteste durch Borrelien verursachte Krankheit. 95% der infizierten Hunde sind asymptomatisch. Die anderen Symptome sind Lahmheit oder Gelenkentzündungen, die auch mehrere Jahre nach einem Zeckenstich auftreten können.

Nach einem Zeckenstich besteht auch die Gefahr, dass der Hund eine tödliche Enzephalitis entwickelt. Die Krankheit wird durch das von Zecken übertragene Enzephalitis-Virus (FSME) verursacht. Die akute Form der Erkrankung kann bis zu 3 Wochen, die chronische - asymptomatische - sogar mehrere Monate dauern. Die Symptome sind akutes Fieber, Schwermütigkeit und Apathie.

Die Erlichiose wird wiederum durch Ehrlichia-Bakterien verursacht. Die akute Phase der Erkrankung dauert bis zu 3 Wochen. Ihre Symptome sind: Apathie, allgemeine Schwäche, Atemnot, Fieber, Erbrechen, vergrößerte Milz oder Lymphknoten, Nasenbluten. In der latenten Phase kann sich der Hund normal verhalten und fühlen. Die Krankheit wird normalerweise mit Doxycyclin behandelt, das 3-4 Wochen lang verabreicht wird.

Anaplasmose ist eine durch gramnegative Bakterien verursachte Krankheit, die durch Zecken übertragen wird. Sie äußert sich durch: Schläfrigkeit, Fieber, Lahmheit, gespanntes Abdomen, vergrößerte Lymphknoten, Durchfall, Erbrechen, Schwellung der Gliedmaßen und übermäßigen Durst. Tetracyclin wird in der entsprechenden Dosis bis zu 4 Wochen verwendet. Bei akuten Symptomen kann eine Bluttransfusion notwendig sein.

Die Bartonellose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird, die von Zecken, Flöhen und Mücken übertragen werden. In den meisten Fällen werden nur selten klinische Symptome beobachtet. Gelegentlich kann sie in einer offenen Form und mit Symptomen wie Endokarditis oder Myokarditis auftreten.


Eine Zecke nach dem Trinken kann ihre Körpergröße dutzende Male erhöhen.


Wie nimmt man einem Hund die Zecke raus?

Wenn ein Hund eine Zecke hat, besteht das Grundprinzip darin, den Parasiten so schnell wie möglich herauszuziehen. Sie wird wie ein Mensch, d.h. mit einer Pinzette, mit einem starken Zug entfernt. Wegen des hohen Risikos, die Zecke zu zerquetschen, werden auch Haken oder Schlaufen empfohlen. Die Pinzette kann nicht am Körper des Tieres festgeklemmt werden, da die Zecke noch tiefer eindringen kann. Nachdem der Parasit herausgerissen wurde, kann sich sein Kopf noch in der Haut des Hundes befinden. Sie wird genauso wie der Körper entfernt. Wichtig ist die Zecke vollständig zu entfernen. Selbst ein kleiner Splitter kann zu einer Infektion oder einer gefährlichen Krankheit beitragen.

Unmittelbar nach der Entfernung der Zecke sollte die Einstichstelle mit Desinfektionsmittel, Wasserstoffperoxid oder Spiritus desinfiziert werden. Auf keinen Fall darf die Salbe beim Entfernen der Zecke verwendet werden. Es lohnt sich, zum Tierarzt zu gehen, um sicherzustellen, dass die Zecke ordnungsgemäß entfernt wurde und keine Infektion aufgetreten ist.


Wie kann man Hunde vor Zecken schützen?

Es lohnt sich, Ihren Hund vor übertragbaren Krankheiten zu schützen. Zeckenabwehrmittel sind: Tropfen (ausreichend für ca. 4 Wochen), Sprays, spezielle Halsbänder (einige von ihnen wirken sogar 8 Monate lang). Man kann auch dem Hund die Tabletten zu geben, die seinem Gewicht entsprechen. Sie werden für 2 oder 3 Monate oder alle sechs Monate gegeben. Es ist auch möglich, ein Tier gegen Krankheiten zu impfen. Dabei sollte man nur eine der Schutzmöglichkeiten wählen, z.B. wenn man sich für eine Impfung entscheidet, kann man sie jederzeit durchführen und dann alle 3 Monate wiederholen.

Die Texte auf dem Blog sind keine medizinischen Ratschläge und ersetzen nicht den Besuch beim Tierarzt.


Szymon Wiszcz